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CBAM tritt am 1. Januar offiziell in Kraft: Sechs wichtige Auswirkungen und Antworten für Chinas Stahlindustrie

January 07 2026 10:03:46     

Der EU-Kohlenstoffgrenzanpassungsmechanismus (CBAM) trat am 1. Oktober 2023 in seine Übergangszeit ein und wird ab dem 1. Januar 2026 vollständig umgesetzt. Bis 2028 soll die Expansion auf nachgelagerte stahlintensive Produkte wie Maschinen, Automobilkomponenten und Haushaltsgeräte ausgerichtet sein. Dies wird weitreichende Auswirkungen auf die chinesische Stahlindustrie haben und den Sektor zu einer kohlenstoffarmen Transformation zwingen. Die Auswirkungen werden für Unternehmen mit langen Prozessen und hohen Emissionen am stärksten sein, während Unternehmen mit kurzen Prozessen und CO2 - armen Technologien Chancen sehen werden.

Sechs wichtige Auswirkungen

Zunächst erhöhen sich die Exportkosten für Stahl. Die Umsetzung von CBAM wird Chinas Stahl-Exportkosten erhöhen. Die EU-Zuteilung von freien CO2 - Zertifikaten wird jährlich von 97,5% im Jahr 2026 auf Null bis 2034 sinken, was die vollen CO2 - Emissionskosten für EU-gebundene Produkte danach erfordert.

Zweitens, die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte geschwächt. Hochwertsteuerbare Stahlprodukte wie Platten dominieren Chinas Exporte in die EU, die hauptsächlich durch Langprozessverfahren mit höherer CO2 - Intensität hergestellt werden. Steigende Exportkosten werden den Preisvorteil dieser Produkte auf dem EU-Markt untergraben und die Wettbewerbsfähigkeit verringern.

Drittens, erweiterter Umfang von Handels - und Compliance-Barrieren. CBAM wird sich über Stahlprodukte hinaus auf nachgelagerte Gegenstände wie Schrauben, Schrauben und Muttern erweitern. EU-Kunden verlangen eine vollständige Lebenszyklus-CO2 - Fußabdruck - und EPD-Erklärung (Environmental Product Declaration). KMU haben unzureichende Datenkapazitäten und steigende Compliance-Kosten.

Viertens: Druck durch die Differenzen in den CO2 - Preisen. Chinas Kohlenstoffpreis unterscheidet sich deutlich vom Preis des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS), wobei letzterer vier bis 14 - mal höher ist. Je größer die Preislücke, desto höher sind die CBAM-Kosten.

Fünftens: Übertragung und Umstrukturierung der Lieferkette. Die Exportkosten für Stahl werden vorgelagert (auf Rohstoffe) und nachgelagert (auf Automobil, Maschinen und Haushaltsgeräte) weitergeleitet, was die Gesamtherstellungskosten erhöht. Der Verlust des EU-Marktanteils kann Unternehmen dazu zwingen, ihre Exportstrukturen zu optimieren (durch die Erhöhung von High-End - Produkten mit niedrigem CO2 - Verbrauch) und in aufstrebende Märkte zu expandieren, oder die Verlagerung von Kapazitäten auslösen, um Zölle zu vermeiden.

6. Transformationschancen und Wettbewerbsdifferenzierung. Die Implementierung von CBAM wird den Umstieg zu grünem Strom beschleunigen und Investitionen in kohlenstoffarme Technologien wie die Stahlherstellung mit elektrischem Bogen-Ofen und die CO2 - Abscheidung, - nutzung und - speicherung (CCUS) fördern. Kurzprozessfähige, kohlenstoffarme zertifizierte Produkte werden Prämie erzielen, den Ausstieg von emissionsstarken Kapazitäten beschleunigen und die Energieeffizienz und die CO2 - Management-Fähigkeiten der Stahlindustrie steigern.

Drei wichtige Reaktionsstrategien

Zunächst sollte ein CO2 - Managementsystem entwickelt werden. Entwicklung eines Systems für die Überwachung, Berichterstattung und das Management der CO2 - Emissionen von Produkten, das mit dem CBAM-Mechanismus der EU ausgerichtet ist. Audits der CO2 - Emissionsdaten durchführen, um Standardwerte zu vermeiden. Veröffentlichen Sie EPD-Berichte und erstellen Sie aktiv Umweltproduktdeklarationen, erhöhen Sie die Glaubwürdigkeit der Daten durch Zertifizierungen von Drittanbietern, um als "grüne Visitenkarte" für internationale Märkte zu dienen. Teilnahme am Kohlenstoffmarkthandel, aktiv am nationalen CO2 - Emissionshandelsmarkt teilnehmen und die Kohlenstoffkosten durch den Handel mit CO2 - Quoten senken.

Zweitens, die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Förderung der gegenseitigen Anerkennung durch die Schaffung international anerkannter EPD-Plattformen, z. B. durch Kommunikation und gegenseitige Akzeptanz mit EPD-Plattformen in Japan, Italien, Schweden und anderen Ländern.

Drittens optimieren Sie die Produktionsprozesse. Leitlinien entwickeln, um die Entwicklung der Elektro-Bogen - Ofen-Kurzprozess - Stahlherstellung in förderbaren Regionen zu unterstützen. Steigerung der finanziellen Unterstützung für disruptive Technologien wie Wasserstoffmetallurgie und CCUS.

Wenn Sie Anfragen oder Kaufbedürfnisse haben, fühlen Sie sich bitte frei, SunSirs mit support@sunsirs.com.

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